Alle Artikel von Pint Thomas

Heimat shoppen

Mit Ihrem Einkauf die Lebensqualität in dem Ort verbessern, in dem Sie leben.

Leere Schaufenster gibt es in unseren Dörfern und Städten genug. Die meisten bedauern das, aber Läden gibt es nur, wenn jemand auch dort einkauft. Dieses Bewusstsein dafür zu stärken, dass wir durch unser Einkaufsverhalten auch die Lebensqualität da, wo wir leben, stärken, ist unser Ziel.

Wir als Gewerbeverein Swisttal unterstützen die Aktionstage „Heimat shoppen“ – weil wir unsere Mitglieder, die alle in Swisttal mit einem Unternehmen oder einer Dienstleistung für Sie da sind, unterstützen möchten. Und weil wir selbst – jeder von uns – am liebsten alles, was wir brauchen, auch in der Nähe kaufen möchten.

Die guten Gründe liegen auf der Hand – tragen auch Sie die Idee mit, machen Sie mit!

Flyer „Heimat shoppen“ Swisttal (PDF)

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Gewerbeflächenentwicklung in Swisttal und der Region

Mehr als 30 Interessierte folgten der Einladung des Gewerbevereins Swisttal zu dem Vortrag von Dr. Reimar Molitor, dem Geschäftsführer  der Region Köln/Bonn e.V., einem regionalen Zusammenschluss, dem die Städte Köln, Bonn und Leverkusen sowie die Landkreise Rhein-Erft-Kreis, Rhein-Sieg-Kreis, Rheinisch-Bergischer Kreis, Rhein-Kreis Neuss und Oberbergischer Kreis angehören. Der Verein mit 25 Mitarbeitern und einem Etat von 2,5 Mio existiert seit 25 Jahren und berät seine Mitglieder zu Fragen der optimalen regionalen Entwicklung.
Thema des Vortrags war die Gewerbeflächenentwicklung in Swisttal. Seit ca. 8 Jahren – so Molitor – boome die Rheinschiene wirtschaftlich, Gewerbeflächen würden rar, so verlege sich privater Wohnungsbau wie auch Gewerbe in die zweite, dritte und vierte Reihe, sogar bis nach Nettersheim, Kall. Vorteil seien hier die gute logistische Anbindung sowie geringere Kaufpreise. Entgegen der Prognosen vor 10 Jahren gäbe es so gut wie keinen Leerstand in der Region, im Gegenteil, immer mehr Gewerbetreibende aus Köln und Bonn suchten in der zweieinhalbten Reihe (»Swisttal«) eine neue Heimat. Aber auch hier sind – das sei nichts Neues – kaum noch Gewerbeflächen in größerem Stil zu erwerben.

Wichtig für jeden Ort sei, so Molitor, das eigene Profil zu finden und zu bewerten. Ein Negativbeispiel für eine gute und nachhaltige Ortsentwicklung sei bspw. die Ville, in der in den letzten 30 Jahren so viel verbaut worden sei, dass heute ein Ort in den anderen überginge und Orte in ihrer Identität nicht mehr auszumachen seien. Swisttal mit seinen 80% Auspendlern müsse sich auf seine Stärken konzentrieren, z.B. die Stärkung des Wohnortfaktors. Swisttal sei ein attraktiver Wohnort in einer ausgezeichneten Lage – gute Logistik, gute Versorgung und Naherholung. Man müsse sich also, vor allem in Hinblick auf den anstehenden Regionalentwicklungsplan, der in ca. 2 Jahren die dann kommenden 15 Jahre definiere, gut überlegen, welchen Stempel man seinem Ort aufsetzen wollen und auch, wem man noch verfügbare Gewerbeflächen veräußern wolle. Kleinteilige Parzellierung an Kleingewerbe oder an den passenden, großen gewerbesteuerzahlenden Zuzügler von außerhalb? Eine kluge und wertige Weiterentwicklung sei in jedem Fall wichtig, auch um eigenes Gewerbe nicht an die Nachbarkommunen, u.a. Euskirchen, zu verlieren und gleichzeitig weiterhin vor Ort attraktiv zu bleiben. Die Flächenplanung in der Region sei bekanntermaßen eingeschränkt, nicht zuletzt durch den Obstbau (3. größter in Deutschland!) und die Landwirtschaft (insgesamt 44,3%) sowie Wald (28%) und den privaten Wohnungsbau. Interkommunale und interregionale Strategien seien bei den Überlegungen sehr wichtig und böten Chancen in der Gesamtbetrachtung eines Regionalentwicklungsplanes.

Zu Wort am Podium kamen auch der Prof. Dr. Stephan Wimmers, Geschäftsführer der IHK Bonn/Rhein-Sieg, der sich für die umsichtige Ausweisung weiterer Gewerbe- und Industrieflächen aussprach. Für ihn ist die Zusammenarbeit unter den Kommunen wichtig und erhöhe die Chancen, bei der Zuweisung von Gewerbeflächen im Regionalplan berücksichtigt zu werden. Bürgermeisterin Petra Kalkbrenner, die die Situation in Swisttal im Einzelnen skizzierte, stellte in Aussicht, dass die von der Gemeinde Swisttal erkämpfte vorzeitige Änderung des bestehenden Regionalentwicklungsplans wahrscheinlich schneller umgesetzt werden könne als zunächst gedacht (innerhalb von 2 Jahren), angesichts der guten Argumente wie die ausgezeichnete Lage Swisttals sowie der entsprechende Bedarfsnachweis. Winfried Hündgen, einer der größten Arbeitgeber in Swisttal, weist darauf hin, dass Swisttal zukunftsfähig bleiben müsse und deshalb schnellstmöglich, vor allem in Heimerzheim, neue Gewerbeflächen benötige.

Der Vorsitzende des Gewerbevereins, Stefan Lütke, der die  Veranstaltung moderierte, wies auf die Bedeutung des Gewerbevereins für die Diskussion um die Entwicklung Swisttals hin. Abschließend forderte er: „Wir benötigen ausreichend Gewerbeflächen für die gemeindeansässigen Betriebe und müssen größte Aufmerksamkeit darauf legen, deren Abwanderung zu verhindern. Auch sind die gewerblichen Standorte von Geschäften und Betrieben in den Dörfern zu stärken, um  Lebensqualität und wohnortnahe Ausbildungs- und Arbeitsplätze zu erhalten bzw. zusätzlich zu schaffen. Gerne begleiten wir die Bürgermeisterin und die Gemeinde Swisttal bei dem Dialog mit dem Gewerbe und neuen Überlegungen zur Zusammenarbeit mit den benachbarten Kommunen, auch im Kreis Euskirchen.“ IMG_6458 PM Gewerbeverin 13 6 17

Vorstandswahl

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von links nach rechts: Stefan Lütke (Vorsitz), Waltraut Gabriel, Hans-Peter Kröger, Andrea Hoffmeister, Marietta Thien, Dr. Robert Datzer, Robert Herter, Ralf Retterath, Norman Wilke, Thomas Pint

Schlossfest mit Gewerbeschau in Miel am 28.5.

Der Gewerbeverein Swisttal war auf dem diesjährigen 9. Schlossfest in Miel nicht nur einer der Gastgeber, sondern bei herrlichem Sonnenschein auch mit vielen Ständen seiner Mitglieder vertreten, die ihre vielfältigen Leistungen ausstellten. »Das Schlossfest in Miel ist eine wiederkehrende wunderbare Gelegenheit für unsere Mitglieder, sich in einem entspannten und dabei »fürstlichen« Ambiente zu präsentieren. Die damit verbundene Gewerbeschau hat sich inzwischen zu einer Institution in unserer Region entwickelt und ist für Swisttal ein wichtiges Datum«, so der 1. Vorsitzende Stefan Lütke.

Auch die Netzwerke innerhalb des Gewerbevereins, das Swisttaler Unternehmerinnen-Netzwerk »SUN« sowie die regelmäßige Runde des professionellen »Unternehmerfrühstücks« informierten auf dem Stand des Gewerbevereins über ihre Arbeit. (s. Foto). »SUN« bot Interessierten vor Ort kostenlos Speed-Workshops zu unterschiedlichen Themenbereichen. Mit dabei: Karin Staab, Kinder- und Jugendtherapeutin, die Zahnärztin Ulrike Rader, die Verlegerin des Barton Verlags Marietta Thien, Brigitte Block als Feldenkraislehrerin und die Immobilienexpertin Corinna. »Wir als SUN möchten gemäß unseren Attributen – weiblich – stark – aktiv – branchenübergreifend mit unternehmerisch tätigen Frauen ins Gespräch kommen, uns gegenseitig inspirieren und auch zukünftig weiterhin tolle gemeinsame Aktionen durchführen«, so die Vorsitzende von SUN, Sabina Carbow. Der Geschäftsführer des Gewerbevereins Hans-Peter Kröger freut sich über das steigende Interesse, gerade seitens von Jungunternehmern.

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Gewerbeflächenentwicklung in Swisttal und in der Region Köln/Bonn

Einladung zur Informationsveranstaltung: Gewerbeflächenentwicklung in Swisttal und der Region Köln/Bonn

Wir laden Sie am 13.06.2017 in die Aula der Georg-von-Boeselager Schule, Blütenweg 10, Swisttal-Heimerzheim um 18 Uhr ein.

Die Gewerbeflächenentwicklung in Swisttal aber auch in der gesamten Region ist von entscheidender Bedeutung für die wirtschaftlichen Entwicklungsmöglichkeiten unserer Unternehmen und der Neuansiedlung von Gewerbe.

Dr. Reimar Molitor, Geschäftsführender Vorstand des Köln/Bonn e.V., wird über die Entwicklungsperspektiven und sich daraus abzuleitenden Handlungsoptionen spre-chen und mit Ihnen diskutieren.

Der Köln/Bonn e.V. hat das Ziel, die regionale Zusammenarbeit im südlichen Rhein-land zu stärken und die gemeinschaftliche strategische Ausrichtung der Region Köln/Bonn zu intensivieren. U.a. zählt dazu auch die interkommunale Zusammenar-beit zwischen Bonn und den Gemeinden des Rhein-Sieg-Kreises. Mitglieder sind alle Städte und Kreise der Region wie auch die Kammern/Sparkassen.

Nutzen Sie die Gelegenheit Ihre Fragen zu stellen und Meinung zu äußern. Wir müssen sicherstellen, dass wachsende Unternehmen in Swisttal eine Zukunft haben. Bringen Sie auch interessierte Kollegen, Bekannte und Freunde mit.

Einladung zur Informationsveranstaltung „Gewerbeflächenentwicklung in Swisttal“ zum Download (PDF)

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Die Kandidaten für den Landtag stellen sich

Winfried Hündgen begrüßte die 4 Kandidaten, Oliver Krauß (CDU), Folke große Deters (SPD), Wilhelm Windhuis (Grüne), Jörn Freynick (FDP).
Die Diskussion führte in bewährter Art Prof. Hermann Schlagheck, der auch Mitglied im Gewerbeverein ist. Es wurden die unterschiedlichen Positionen der Kandidaten herausgearbeitet. Die 30 Teilnehmer erlebten einen lebhaften aber auch respektvollen Schlagabtausch. Zum Ende nutzten die Zuhörer die Gelegenheit, ihre Fragen zu stellen. Nach 2 Stunden dankte der Vorsitzende den Kandidaten für Ihren Einsatz und verabschiedete alle Teilnehmer des Abends.IMG_5359

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Landtagskandidaten stehen den Unternehmern Rede und Antwort

Der Gewerbeverein Swisttal lädt die Unternehmer aus Swisttal und der Region zum Unternehmerstammtisch nach Swisttal Heimerzheim in die Aula der Sekundarschule „Georg-von-Boeselager“ am 05.04.2017 um 19.30 Uhr ein. An diesem Abend stehen die Kandidaten der CDU, SPD, FDP und Grünen zum Kennenzulernen und zum Fragenstellen zur Verfügung.

„Für die Wirtschaft und deren Beschäftigten müssen wir wissen, was unsere Kandidaten und deren Parteien vorhaben“, betont der Vorsitzende des Gewerbeverein, Winfried Hündgen, und fügt hinzu, „viele bisherigen Entscheidungen haben unmittelbare Konsequenzen auf Investitionsentscheidungen und den Auf-, Abbau oder die Verlagerung von Arbeitsplätzen.“

Immer noch macht sich die Politik nicht genug bewusst, dass ihre Entscheidungen wesentlichen Einfluss auf die Unternehmen und damit dem Wohlstand der Region haben. Nur wenn genügend Unternehmer bereit sind, dass unternehmerische Risiko auf sich zu nehmen, wettbewerbsfähige und innovative Strukturen aufzubauen und Arbeitsplätze zu schaffen, kann eine Region wachsen und gedeihen. Dazu muss ein gesunder Ausgleich der unternehmerischen und gesellschaftlichen Interessen geschaffen werden. Immer neue Verwaltungsvorschriften und Planungsauflagen, wie auch mangelnde Vorsorge von Gewerbeflächen, erschweren oder verhindern die Entwicklung von Wohlstand und schaffen stattdessen die Voraussetzungen für künftige Arbeitslosigkeit und Armut. Zu wenig suchen die Politiker und die Verwaltungen den Kontakt zu den Unternehmen, um mehr über deren Bedürfnisse zu erfahren. Wie sind ansonsten Verlagerungen alt eingesessener Unternehmen nach Euskirchen und Rheinland-Pfalz zu verstehen?

Diese und viele weiteren Themen sollen am Mittwoch, dem 5.4.2017 um 19.30 Uhr (Einlass 19 Uhr), Aula der Sekundarschule „Georg-von-Boeselager-Schule, Blütenweg 10, Swisttal Heimerzheim, mit den Kandidaten diskutiert werden. Es sind alle Unternehmer und Selbständigen aus Swisttal und der Region eingeladen. Anmeldung wird erbeten unter: anmeldung@gewerbeverein-swisttal.de

Leuchtender Adventskalender in Heimerzheim

Die Heimerzheimer Bürger können sich in der diesjährigen Advents- und Weihnachtszeit wieder auf einen „Leuchtenden Adventskalender“ vom Arbeitskreis Heimat freuen.

An jedem Adventstag wird um 18:00 Uhr ein Fenster des jeweiligen Unterstützers geöffnet und zum leuchten gebracht. Für die Gäste und interessierten Zuschauer wird es sicherlich die eine oder andere Überraschung geben.

Übersicht der teilnehmenden Firmen und Unternehmen am leuchtenden Adventskalender